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Nördlinger Frauenliste
   
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Presseartikel und eigene Texte

Frauenlisten beginnen mit ihren monatlichen Treffen

Die Nördlinger und Donau-Rieser Frauenlisten starteten ihre monatlichen Treffen mit der Wahlnachlese und Informationen zum aktuellen Stand der Stadt- und Kreispolitik.

Die Vorsitzende der Nördlinger Liste, Birgit Ludwig, dankte allen Mitglieder für ihre engagierte Wahlwerbung, die sich auch im Wahlergebnis niederschlug. Auf die ausscheidende Stadträtin Sonja Kuban folgen nun ZWEI Rätinnen: Katharina Baumgärtner( geb. Traber) und Dr. Cathrin Schnell. Obwohl die Donau-Rieser Liste keine minder engagierte Wahlwerbung machte, konnte sie nur einen Kreistagssitz behalten. Die wiedergewählte Barbara Geppert (1. Vorsitzende der Donau-Rieser Frauenliste) bedankte sich ebenso für die erhaltene Unterstützung und versicherte, dass sie mit all ihrer Erfahrung und viel Engagement weiterhin die weibliche Sicht deutlich machen wird.

Der langjährigen Stadträtin Sonja Kuban zollten alle Anwesenden Dank und Anerkennung, die ihren Ausdruck in einem Blumenstrauß und einem Gutschein fanden. Sie wird als Kassiererin im Vorstand der Frauenlisten jederzeit ihre wertvollen Erfahrungen einbringen. Den beiden neuen Stadträtinnen wurde - spätabends nach ihrer Fraktionssitzung - nochmals zum Wahlsieg gratuliert und für ihr Engagement viel Sitzfleisch, Fantasie und Durchsetzungsvermögen gewünscht. Eine sehr herzliche Gratulation erfuhr die frisch verheiratete Katharina Baumgärtner durch ein Geschenk neben den nachträglichen Glückwünschen.

 

Internationaler Frauentag

Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2020 laden Frauenliste und Bündnis90/Die Grünen zum Frauenfrühstück in das CraterCafe&Bar ab 9:30 Uhr in Nördlingen ein. Beim Frauenfrühstück bieten wir eine Plattform für den Austausch zu frauenpolitischen Themen und Gelegenheit zum Netzwerken. Die Kandidatinnen beider Listen kann Frau auch kennen lernen.

Frauen wollen keine Blumen, sie wollen Gleichstellung und die Hälfte der Macht, denn die Hälfte der Bevölkerung ist weiblich. Die Gesellschaft kann nur profitieren, wenn Frauen und Männer gemeinsam und gleichberechtigt Politik machen, wenn beide Geschlechter gleich stark in den kommunalen Gremien vertreten sind. Die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern, von jung bis alt, müssen bei politischen Entscheidungen berücksichtigt werden. Die weibliche Perspektive und Forderungen können nur wir Frauen in der Politik vertreten.

Dann nimmt Manuela Hofmann-Scherrers die Gäste mit auf eine Spurensuche nach den Frauen in Nördlingen. Wie konnten Frauen in früheren Jahrhunderten ihr Leben gestalten und in der Öffentlichkeit wirken? Welche der politischen und gesellschaftlichen Positionen boten sich ihnen oder mussten erkämpft werden? Schon immer gab es Frauen, denen wir wichtige Veränderungen verdanken. Sie sollen aus dem Vergessen auftauchen.

 

Kommunalwahl 2020: gemeinsame Nominierungsversammlung der Frauenlisten

Die Donau-Rieser, Nördlinger und Wemdinger Frauenlisten trafen sich zu ihrer gemeinsamen Nominierungsversammlung am Samstag, den 4. Januar 2020, im Gemeindehaus in Nördlingen - Holheim. Sie schicken als einzige Listen im Kreis Donau-Ries nur Frauen in den Wahlwettbewerb. Nach der Begrüßung der zahlreich erschienenen Mitglieder und Kandidatinnen verliefen die Nominierungen reibungslos - unter der bewährten Moderation der scheidenden Kreisrätin Regina Thum-Ziegler .Die nominierten Kandidatinnen der Wemdinger Frauenliste mit 2 Ersatzkandidatinnen wurden von den anwesenden Mitglieder einstimmig gewählt. Anschließend wurden die 60 Kandidatinnen der Donau-Rieser Liste benannt und die 3 Spitzenkandidatinnen einzeln vorgestellt und zu ihren Zielen befragt .

1. Barbara Geppert, Ederheim, Kreisrätin: 2. Carina
Roßkopf, Wemding, Stadträtin und Frauenbeauftragte; 3. Yvonne Hauber,Wemding. Auch diese Liste mit 5 Ersatzkandidatinnen wurde mehrheitlich gewählt. Last, but not least: die Nördlinger Frauenliste. Anstelle von Sonja Kuban wird Katharina Traber als Spitzenkandidatin in den Wahlkampf geschickt. Manuela Hofmann- Scherrers und Dr. Cathrin Schnell folgen auf den nächsten beiden Plätzen. Die restlichen 27 Kandidatinnen und die Ersatzkandidatin wurden von den anwesenden Mitgliedern einstimmig nominiert.

In einer gemeinsamen Wahlveranstaltung werden die politischen Inhalte der einzelnen Frauenlisten und ihre jeweiligen Schwerpunkte präsentiert. Die Kandidatinnen können so in Augenschein genommen werden, und man/frau kann zwanglos mit ihnen ins Gespräch kommen. Alle Spitzenkandidatinnen werden ausführlich ihr persönliches Statement verkünden. Die Rieser Frauenband „Schlamazl“ wird den Abend musikalisch begleiten.

Termin und Ort: Freitag, den 31.01.2020, um 19.30 Uhr, Schrannensaal, Nördlingen

 

Frauenliste nominiert ihre Kandidatinnen

Die Liste aus dem Landkreis will im März mehr Sitze im Kreistag erringen. Ein genaues Programm steht noch nicht fest, die grundsätzlichen Themen aber schon

Die Donau-Rieser Frauenliste will auch im nächsten Kreistag eigene Akzente setzen. In welcher politischen Konstellation sie sich positionieren wird, ist noch offen. Derzeit bildet sie eine Fraktionsgemeinschaft mit der ÖDP und den Freien Wählern. Dies dürfte jedoch nach derzeitigem Stand künftig nicht mehr der Fall sein. Zwischen den Freien Wählern und der PWG bahnt sich nach derzeitigen Erkenntnissen eine gemeinsame Fraktion an. Auf die Frage, mit wem sich die Frauenliste in der kommenden Wahlperiode zusammentun werde, sei es noch zu früh, sagte die langjährige Frontfrau Regina Thum-Ziegler am Wochenende im Bürgerhaus des Nördlinger Stadtteils Holheim, wo bei einer Mitgliederversammlung die Kreistagskandidatinnen nominiert wurden. Thum-Ziegler selbst wird nicht mehr dabei sein. „18 Jahre im Kreistag sind genug. Jetzt sollen Jüngere ran“, begründete die Wemdingerin ihren Rückzug. Sie wolle sich künftig anderen Aufgaben widmen und die Kommunalpolitik hintanstellen. Bis 2014 war die Psychologin und Familientherapeutin auch Mitglied im Stadtrat Wemding.

Die Liste mit den 60 Bewerberinnen aus allen Teilen des Landkreises wurde nach einigen Änderungen bei einer Enthaltung angenommen. Ziel ist es, bei der Kreistagswahl mehr als die bisherigen zwei Sitze zu ergattern. Thum-Ziegler und ihre Mitstreiterinnen sind zuversichtlich, dies auch zu schaffen. Spitzenkandidatin ist diesmal die amtierende Kreisrätin Barbara Geppert (Ederheim) gefolgt von Carina Roßkopf und Yvonne Hauber, die beide aus Wemding kommen. Auf Platz vier steht Renate van Olfen aus Maihingen vor Manuela Hofmann-Scherrers und Heidemarie Wüst-Thum. Jüngste Kandidatin ist die 26-jährige Katharina Traber aus Nördlingen. Die Frauen legten an diesem Nachmittag noch kein ausformuliertes Programm für die Kommunalwahlen am 15. März vor. Naturgemäß würden frauenpolitische Themen im Vordergrund stehen, betonte Regina Thum-Ziegler. Ganz oben auf der Agenda stehe zudem das Thema „Parität“, wozu gehöre, dass politische Gremien zu gleichen Teilen mit Frauen und Männern besetzt werden müssen. Hinzu komme die Forderung nach mehr Transparenz bei den politischen Entscheidungen in den Kreisgremien, möglichst unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger. „Wir dürfen die Bevölkerung nicht immer vor vollendete Tatsachen stellen“, so Thum-Ziegler. Bedeutung für die Frauen habe darüber hinaus das Thema Nachhaltigkeit, das sich inzwischen auch Landrat Stefan Rößle und die CSU auf die Fahnen geschrieben hätten. Die Frauenliste werde genau darauf achten, ob es sich dabei nur um Symbolpolitik handeln werde oder im Landkreis tatsächlich konkrete und nachprüfbare Schritte unternommen würden. Für die Kreistagsarbeit in der neuen Amtszeit wünschten sich die Frauen einen fraktionsübergreifenden respektvollen Umgang im Kreistag und den Ausschüssen untereinander, auch wenn es unterschiedliche Ansichten zu Sachthemen gebe. Einen gewissen Nachholbedarf bei Frauenthemen sehen sie Kommunalpolitikerinnen beim amtierenden Landrat Stefan Rößle. Bisher habe sich dieser dabei noch nicht sehr hervorgetan. „Aber vielleicht bekommen wir einen neuen Landrat, der dies anders sieht“, betonte Regina Thum-Ziegler vor dem Hintergrund der bisherigen drei Herausforderer des Landkreis- chefs. Sie gehe davon aus, dass Rößle in eine Stichwahl müsse. (Rieser Nachrichten vom 21.01.2020 / Augsburger Allgemeine vom 09.01.2020).

 
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