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Wir waren dabei. Demonstration gegen rechts am 4.2. 2024

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November 2024

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen - MAHNWACHE DER NÖRDLINGER FRAUENLISTE

 Die Nördlinger Frauenliste rief am 25.11.24 zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen zu einer Kundgebung auf. Circa 30 Bürgerinnen und Bürger versammelten sich mit informativen Plakaten und Kerzen zu einer Mahnwache an der panchina rossa bei der Schranne.

OB David Wittner würdigte den Einsatz der Mitglieder der Frauenliste für dieses wichtige Thema. Mit den anderen TeilnehmerInnen der Veranstaltung freute ihn besonders, dass auch der neue Erzbischof unserer Partnerstadt Olmütz mit Gästen von dort anwesend war und sein Interesse für die Thematik bekundete.

Laut einer UN-Studie gab es weltweit 85 000 Femizide im vergangenen Jahr. Als Femizid bezeichnet man die Tötung von Frauen oder Mädchen als extreme Form geschlechtsbezogener Gewalt, die im Kontext patriarchaler Geschlechterdifferenzen verübt wird. Laut BKA Lagebericht gab es letztes Jahr beinahe jeden Tag einen Femizid in Deutschland. 

2023 wurden in der Bundesrepublik 155 Frauen durch ihre (Ex-)Partner getötet. Bei sexualisierter Gewalt wurde eine steigende Tendenz von 6,5 % registriert.

Frau Sonja Kuban gab den Anwesenden noch einige Informationen mit, was das in Nördlingen neu eröffnete Frauenhaus betrifft. Im Gespräch stellte man fest, dass das jetzt offenere Konzept des Frauenhauses das Problem der häuslichen Gewalt soz. „ent-deckelt“ und diese damit mehr ins öffentliche Bewusstsein bringt. Dies wurde allgemein als Vorteil gesehen, solange die Sicherheit der betroffenen Frauen und Kinder dennoch gewährleistet ist.

Hilfe vor Ort ist erreichbar über das Frauenhaus Nordschwaben unter der Tel.Nr. 09081-8050636

Auch wies Frau Kuban darauf hin, dass im Vorfeld ein Gespräch mit der Polizei stattgefunden hatte. In Nördlingen gibt es einen extra Fachbearbeiter für „häusliche Gewalt“.

Die polizeiliche Direkt-Nr. lautet: 09081-29560

Darüber hinaus existiert ein Hilfe-Telefon: Rund um die Uhr findet kostenlose und anonyme Beratung in 19 Sprachen statt. 116 016

Ein Gewalthilfegesetz befindet sich in der Bundesregierung momentan in Arbeit. „Dieses brauchen wir dringend jetzt“., so die Vorsitzende der Nördlinger Frauenliste Birgit Ludwig.

Zu hoffen ist, dass sich mit dem zunehmenden Bewusstsein in der Bevölkerung und der Aufklärung zum Thema „häusliche Gewalt“, diese auch mehr und mehr eindämmen lässt. 

PM Edeltraud Mühlschlegel

Gewalt an Frauen
Hilfetelefon 116 016 - rund um die Uhr kostenlose und anonyme Beratung in 19 Sprachen
Forderung nach GEWALTHILFEGESETZ
2023: 155 Frauen sind im Jahr durch ihre Partner oder Ex-Partner deutschlandweit getötet worden.
2023: 6,5 Prozent mehr Opfer sexualisierter Gewalt, 70% davon weiblich
(BKA 6/2024)
HILFE VOR ORT
Frauenhaus Nordschwaben: Telefon 09081-8050636
Polizei Nördlingen: Fachbearbeiter „Häusliche GewaltTelefonnummer 09081-29560

 

März 2024

Über sechzig Frauen feierten dieses Jahr den Internationalen Frauentag im Kino Movieworld. Nach einem Glas Sekt wurden sie von den Veranstalterinnen herzlich begrüßt. Sonja Kuban von der Frauenliste Nördlingen verwies darauf, wie wichtig dieser Tag weiterhin ist. Denn Gewalt gegen Frauen sei immer noch alltäglich. Nördlingen habe mit der Roten Bank an der Schranne jetzt ein Zeichen dagegen gesetzt. An den langen und steinigen Weg beim Kampf um Gleichberechtigung erinnerte Elvira Ferber von der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, der immer noch nicht vorbei sei. Die Kreisvorsitzende der Grünen, Elisa Pfaff, sprach über die Bedeutung, weiterhin gleiche Rechte und gleiches Gehalt einzufordern. Von den Nördlinger Grünen ergänzte Helga Egetenmeier, dass Naturzerstörung auch auf Kosten der Frauen gehe und darum das fünfte Nachhaltigkeitsziel die Geschlechtergerechtigkeit sei. Der anschließende Dokumentarfilm "Woman" lies 2000 Frauen aus fünfzig Ländern zu Wort kommen, die es trotz Gewalterfahrungen geschafft haben, ihren Weg zu gehen.

 

April 2024

Sonja Kuban erhält den Adlhoch-Preis

Sonja Kuban engagiert sich seit mehr als 30 Jahren in Personalrat und Gewerkschaft.

Für gelebte Solidarität in der Arbeitswelt wurde sie nun ausgezeichnet. Sonja Kuban , Personalratsvorsitzende im Stiftungskrankenhaus Nördlingen, ist kürzlich in Oettingen mit dem Adlhoch-Preis ausgezeichnet worden. „Kämpferisch – einfühlsam – kollegial – solidarisch – humorvoll – kreativ – har tnäckig : mehr als drei Jahrzehnte in Personalrat und Gewerkschaft mit und für Kolleginnen und Kollegen engagiert“, so steht es auf der Urkunde für den Preis.

Im Rahmen des Festaktes zur Verleihung des Hans-Adlhoch-Preises für gelebte Solidarität in der Arbeitswelt erinnert Arthur Koschate , Vorsitzender der Anna- und Hans Adlhoch-Stiftung, an Hans Adlhoch, christlicher Arbeitersekretär in Augsburg während der NS-Zeit. Mehrmals inhaftiert starb er 1945 infolge des sogenannten Todesmarsches aus Dachau. Die Stiftung, die die Namen von Anna und Hans Adlhoch trägt, lobt den Preis jährlich aus. Mögliche Preisträgerinnen und Preisträger werden von der Betriebsseelsorge, der KAB oder der CAJ vorgeschlagen.

Sonja Kuban: Humorvoll und zugleich kämpferisch

Der Laudator, Betriebsseelsorger Thomas Hoffmann , schildert die humorvolle und zugleich kämpferische Art von Sonja Kuban. „Du musst schon für die Menschen brennen, sonst ist dieser Beruf nichts“, zitier t Thomas Hoffmann die Preisträgerin und, so Thomas Hoffmann, „sie brennt bis heute“.

Domvikar Dominik Zitzler, der den Preis überreicht , nimmt Bezug auf Sonja Kubans Bekenntnis, „ich gehe gern in die Arbeit". Er erinnert auch an ihren Einsatz dafür, dass ihre Kolleginnen und Kollegen diesen Satz ebenfalls sagen können, weil das Miteinander, die Arbeitsbedingungen stimmen, weil es eine sinnerfüllte Arbeit ist. Deswegen, so Dominik Zitzler, „überreiche ich Ihnen ebenfalls sehr gerne diesen Preis“. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von dem Trio Thomas König, Günter Braun und Thomas Hoffmann, die unter anderem vertonte Gedichte des in der NS-Zeit verfolgten österreichisch-jüdischen Lyrikers Theodor Kramer darboten. (AZ)

 

 

März 2023

Ich habe etwas zu sagen“

Frauenliste lädt ein zur Lesung am Tag gegen Gewalt an Frauen.

Zum Tag gegen Gewalt an Frauen hat sich auf Einladung der Nördlinger Frauenliste eine kleine Gruppe interessierter Frauen und Männer im Cafe Coco in Nördlingen getroffen. Birgit Ludwig, die Vorsitzende der Nördlinger Frauenliste, nannte einige Zahlen. Unter anderem ist 2022 die Zahl der Opfer häuslicher Gewalt gegenüber dem Vorjahr um 8,5 Prozent auf 240.547 gestiegen.

Gewalt im engsten Umfeld betrifft viele Frauen. Die Tötung einer Frau, weil sie eine Frau ist, sollte als „Femizid“ bezeichnet werden. Zur Lesung aus dem Buch „Ich habe etwas zu sagen“ begrüßte Birgit Ludwig die Leiterin der Stadtbibliothek, Kathrin Häffner, die daraus drei Frauen aus verschiedenen Ländern portraitierte.

Laxmi Agarwal aus Indien, die als 15-Jährige von einem Mann mit Säure übergossen wurde, nach dem sie mit 14 seinen Heiratsantrag ablehnte. Waris Dirie aus Afrika, als Supermodel bekannt, die als kleines Mädchen beschnitten wurde. Mit 14 Jahren flieht sie bis nach London. 2015 eröffnet sie in Nairobi die Weltkonferenz gegen weibliche Genitalverstümmelung. Malala Yousafzai, Pakistan, wurde mit 15 Jahren in einem Schulbus von den Taliban durch einen Kopfschuss beinahe getötet, nur weil sie Bildung und Gleichberechtigung wollte. Sie erhielt in Oslo den Friedensnobelpreis.

Eine vierte Frau wird aus dem Buch „Women“ portraitiert. Sha noh aus Frankreich wird acht Jahre von ihrem Mann geschlagen und misshandelt. Es folgt eine Diskussion über die vielen Demütigungen und Verletzungen. Doch der positive Aspekt der Hoffnung und des ' Mutes der Frauen lässt die Anwesenden nicht in einer bedrückenden Stimmung zurück.

Die Nördlinger Frauenliste hat angekündigt, die Idee „La Panchi-na Rossa“ aufzugreifen. Die Rote Bank soll als kraftvolles Symbol des Widerstandes gegen Gewalt an Frauen stehen. (AZ)

 

 

2023
Internationaler Frauentag

Geflüchtete Frauen erzählen in Nördlingen von ihren Erlebnissen

Von Verfolgung und Flucht erzählten die Afghanin Mahsoma Mohammadi (mit Mikrofon) sowie die Iranerinnen Maryam Shemshaki und Laleh Sangtarash ( links davon) . Foto: Matthias Link

 

Drei Frauen des Interkulturellen Frauencafés, die aus Afghanistan und dem Iran geflohen sind, erzählen zum Internationalen Frauentag ihre bewegenden Geschichten.

Die Nördlinger Frauenliste und die Grünen Nördlingen haben anlässlich des Frauentags zu einem Gespräch mit geflüchteten Frauen aus Afghanistan und Iran im Foyer des Kinos Movieworld eingeladen. Die Veranstaltung am Freitag war eine Kooperation mit dem Interkulturellen Frauencafé aus der Polizeigasse. Anschließend folgte eine Vorführung des Films „Die Schwimmerinnen“ (2022). Darin geht es um die wahre Fluchtgeschichte von Yusra und Sarah Mardini, zweier junger syrischer Schwestern, die vor dem Bürgerkrieg nach Deutschland fliehen, wo sie sich einem Schwimmverein anschließen, sodass eine der Schwestern 2016 schließlich die Teilnahme an den Olympischen Spielen
erreicht.

Birgit Ludwig, Vorsitzende der Frauenliste, eröffnete den Abend und Sonja Kuban (Frauenliste) und führte als Kritik aus, dass in der Regierung zu wenige Frauen vertreten seien. Eine Wahlrechtsreform mit dem Ziel der Geschlechterparität sei nötig. Sie kritisierte auch den Gender Pay Gap, der 2022 18 Prozent betrug. Als Probleme von Frauen hierzulande nannte sie die gegen Frauen gerichtete Gewalt sowie Prostitution, im Ausland kämen Unterdrückung, Gefängnisstrafen und fehlende Bildungsmöglichkeiten hinzu. Helga Egetenmeier (Grüne) sprach auch von ausgelasteten Frauenhäusern in Deutschland.

Flucht aus Afghanistan und dem Irak mit Schleppern
Im Mittelpunkt des Abends standen die Fluchtgeschichten. Gabriele Allgayer-Pfaff, Mitglied des Teams des Interkulturellen Frauencafés, unterstützte die Frauen und moderierte das Gespräch. Mahsoma Mohammadi (39), die aus der afghanischen Stadt Ghazni stammt, flüchtete 2015 mit ihrem Mann und ihrer zweijährigen Tochter nach Deutschland. Wenn jemand Sicherheit in seinem Land habe, dann verlasse er seine Familie und seine Heimat nicht, erklärte Mohammadi, die beim Erzählen mehrmals von ihren Gefühlen überwältigt wurde. Schlepper hätten sie in den Iran gebracht, in einem engen und stickigen Lkw sei sie mit 50 anderen Flüchtlingen bis zur türkischen Grenze gefahren, zwei Tage lang, ihrem Kind habe sie ein Schlafmittel geben müssen, damit es nicht schreie. Die Türkei mussten sie ohne fremde Hilfe durchqueren bis Istanbul, von dort ging es mit dem Schlauchboot nach Griechenland. Als bei der Überfahrt der Außenbordmotor kurzzeitig ausfiel und Wasser in das mit 60 Personen völlig überladene Boot schwappte, hatte sie Todesangst. In Deutschland fand ihr Mann schließlich als Autolackierer eine Arbeit im Ries, heute wohnen sie in einem Haus in Nördlingen. „Jetzt haben wir ein normales Leben“, schloss Mohammadi.

Aus dem Publikum kam die Frage, ob sich nur die Reichen die Flucht leisten könnten. Ja, so sei es, meinte Mohammadi, sie selbst habe Grund und Boden verkaufen müssen. Die Schlepper aber würden die Fliehenden über die Bedingungen der Flucht meist belügen.

Maryam Shemshaki (36), Rechtsanwältin aus Teheran, erzählte ebenfalls von ihrer Flucht vor einem Jahr. Weil ihr Mann als politisch Verfolgter bereits zwei Jahre vorher nach Deutschland geflohen war, konnte sie vergleichsweise einfach mit dem Flieger nachreisen. Sie wartet derzeit auf einen B2-Sprachkurs und möchte bald arbeiten. Laleh Sangtarash (50), Politikwissenschaftlerin aus dem Iran, wurde selbst wegen Protesten gegen das Regime verfolgt. Frauen würden in ihrer Heimat wegen einer falschen Auslegung des Koran zu Menschen zweiter Klasse gemacht, kritisierte sie.

 

 

2022
Bunter Stuhl für OB Winter

Bei einer Aktion während der Interkulturellen Woche 2019 gestalteten Bürger und Bürgerinnen sowie Migranten und Migrantinnen gestiftete Wirtshausstühle. Es entstand eine farbenfrohe Vielfalt. Die Stühle sollten ein Symbol schaffen, dass hier in Nördlingen jede und jeder einen erkennbaren und bequemen Platz in der Gemeinschaft hat, gleich welcher „Couleur“ und welcher Herkunft. Später sollten sie „Farbtupfer“ bei Veranstaltungen sein. Leider konnte diese Idee wegen der Corona-Pandemie nicht wie gewünscht umgesetzt werden.

Bei der Versteigerung dieser Stühle erwarb die Nördlinger Frauenliste ein Exemplar und überreichte dieses OB Wittner. Er spendete diesen Stuhl sogleich der Stadtbibliothek, damit er für ein breites Publikum sichtbar bleibt.

 

 

2022
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Die Frauenlisten ( Nördlingen, Wemding, Donau-Ries) luden zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen zum Vortrag ein. Birgit Ludwig begrüßte als 1. Vorsitzende die Gäste und bedankte sich für die Bereitschaft des Frauenhauses.

Frauenhaus erzählt
Was da so leicht daher kommt, war schwer verdauliche Kost. Die Mitarbeiterin des Frauenhauses schilderte eindrucksvoll und empathisch ihre alltäglichen Erlebnisse. Die Spannbreite ihrer Tätigkeiten ist immens. Zu einem: Das traumatische Erleben der betroffenen Frauen, was sie zwingt, alles und wirklich alles hinter zu lassen. Oft müssen sie weit entfernt von ihrem bisherigen Lebensraum das Frauenhaus aufsuchen. Und immer wieder ist es der gleiche Grund nach fast identischem Geschehen: der einst geliebte Mensch wird zur täglichen Bedrohung für Leib und Seele. Die immer wieder geäußerten Versprechen, die Schläge und Demütungen wären ein Ausrutscher, verhindern ein rascheres Weggehen aus der gefährlichen Situation. Auch die psychische und materielle Abhängigkeit macht es schwer, diesen entscheidenden Schritt zu tun. Vielleicht erklärt dies auch, dass ein gewisser Anteil der Frauen wieder zu ihrem terrorisierenden Partner zurückkehrt. Gerade deshalb ist es immens wichtig und notwendig, die Frauen zu bestärken, welch wertvoller Mensch sie sind.

Zum anderen: Die oft nervenaufreibenden Tätigkeiten, die in Ämtern, Behörden u.a. erledigt werden müssen. Die Gesamtheit dieser Anforderungen ist riesig und erleichtert die Arbeit der Frauenhausmitarbeiterinnen nicht. Seit einigen Jahren kommt durch Verwendung von sozialen Medien eine weitere Herausforderung auf sie zu. So wird z.B. eine Geheimhaltung des Aufenthaltsortes oft konterkariert.

Die stellvertretende Vorsitzende des Frauenhaus e.V. , Ursula Kneißl- Eder, stellte eine umfassende Statistik vor und lenkte so auch die Aufmerksamkeit auf nüchterne Daten. Bemerkenswert ist, dass trotz finanzieller Unterstützung der Landkreise Dillingen und Donau-Ries viele Spenden nötig sind und werden, um diese wertvolle Arbeit leisten zu können. Zum Abschluß bedankte sich Birgit Ludwig im Namen der Zuschauerinnen und dem Zuschauer herzlich bei den Referentinnen. Auch Kathrin Häffner als „Hausherrin“ erhielt ein kleines Präsent für die Bereitstellung der Räume in der Stadtbücherei.

 

 

2022
Die Nördlinger Frauenliste hat dem Archiv der Stadt Nördlingen ihre „Geschichte“ in einem zusammengestellten Ordner überreicht.

Viele Frauen engagieren sich seit jeher ehrenamtlich in den unterschiedlichsten Bereichen. Damit Frauen auch an den Entscheidungsprozessen beteiligt werden, hat sich im Jahr 2007 die Nördlinger Frauenliste gegründet. Mit dem Slogan „Frauen sehen’s anders“ sind sie seit 2008 durchgängig auch im Stadtrat vertreten. Die Unterlagen von der Gründung bis heute, über die Themenschwerpunkte
zu den Stadtratswahlen, Presseberichte, sowie die jährlichen Veranstaltungen zu den Internationalen Frauentagen und dem Tag der Gewalt an Frauen, wurden durch die 1. Vorsitzende Birgit Ludwig und Kassiererin Sonja Kuban dem Stadtarchivar Dr. Johannes Moosdiele-Hitzler übergeben. „Die Frauenforschung stößt gerade in kleineren Städten oder auf dem Land schnell an Grenzen, weil meist keine Unterlagen da sind“, so der Stadtarchivar. Dass Nördlingen hier nun eine positive Ausnahme darstelle, sei ein wichtiges Zeichen nach außen. Die Unterlagen der Frauenliste stellen im Stadtarchiv Nördlingen einen ersten Baustein für die künftige Erforschung der Frauenbewegung vor Ort dar.

Fotografiert von Herrn Dr. Moosdiele-Hitzler

 

 

2022

Jahreshauptversammlung der Nördlinger und Donau-Rieser Frauenlisten

Im „Sixtenbräu-Stüble“ versammelten sich die Mitglieder der Nördlinger Frauenliste zu ihrem monatlichen Treffen und die der Donau-Rieser Frauenliste zu ihrer turnusgemäßen Jahreshauptversammlung mit Wahlen. Einstimmig wurde die Vorstandschaft wiedergewählt: 1. Vorsitzende: Barbara Geppert, 2. Vorsitzende: Gisela Riehle, Kassiererin: Sonja Kuban, Schriftführerin: Silvia Gollmer Beisitzerinnen: Regina Ziegler-Thum und Sabine Handl. Rechnungsprüferinnen bleiben Christine Trollmann und Heidi Hager.

Die Donau-Rieser Frauenliste hat ihre Vorstandschaft gewählt: v.l.n.r. Gisela Riehle (2. Vorsitzende), Regina Thum-Ziegler (Beisitzerin), Silvia Gollmer (Schriftführerin), Barbara Geppert (1. Vorsitzende, Kreisrätin), Sonja Kuban (Kassiererin), Sabine Handl (Beisitzerin), Christine Trollmann (Rechnungsprüferin), Birgit Ludwig (1. Vorsitzende der Nördlinger Frauenliste)
Foto: Regina Thum-Ziegler

Im Jahresbericht wurde auf die Aktivitäten der letzten Monate zurückgeblickt.
Neben den aktuellen Informationen von Barbara Geppert aus dem Kreistag berichtete Regina Thum-Ziegler über die bayerische Liste der Frauenlisten und deren neue Strukturierung. Eindringlich wies sie auf die Notwendigkeit hin, sich an der Petition der Parite zur anstehenden Wahlrechtsreform zu beteiligen.

Nach der coronabedingten Zwangspause findet am 25. November zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen erneut eine Veranstaltung mit dem Frauenhaus Nordschwaben statt. Es wird über die aktuelle Situation des Hauses und ihrer Bewohnerinnen unter den gerade so erschwerten Bedingungen berichtet.

 

 

2022

JAHRESRÜCKBLICK Januar bis Juni 2022

Monatliche Treffen fanden entsprechend der Verordnungen während der Corona-Pandemie jeden 2. Dienstag im Sixenbräu-Stüble um 20 Uhr, ab August 2021 um 19 Uhr statt.

Es fanden online-Treffen von Dezember 2021 bis Februar 2022 statt, dann ab April wieder die monatlichen Treffen im Sixtenbräustübel.
Aktuelle Informationen aus dem Stadtrat geben Dr. Cathrin Schnell und Katharina Baumgärtner, geb. Traber, und aus dem Kreistag Barbara Geppert.

Aktuelles auch auf der Homepage, facebook und Instagram

Ohne unsere Beteiligung fand die Interkulturelle Woche 2021 statt

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11.2021
geplanter Vortrag war wegen der hohen Corona-Inzidenz leider nicht möglich.

Internationaler Frauentag am 8.3.2022
Durch die Erkrankung der Vorsitzenden und ihrer daraus resultierenden kurzfristigen Absage konnten andere Mitglieder nicht unterstützen und so fand leider auch unsere geplante Aktion in der Fußgängerzone nicht statt.

2022

Name der Liste: Nördlinger Frauenliste
Ort / Landkreis / Bundesland: Nördlingen/Donau-Ries/Bayern/

Gründungsjahr: 2006
Mitgliederanzahl: 25
Politische Mandate: 2

Frauenanteil im Rat gesamt: 30%
Vorstandschaft: 1. Vorsitzende: Birgit Ludwig, 2. Vors. Katharina Baumgärtner Schriftführerin: Silvia Gollmer, Kasiererin: Sonja Kuban, Beisitzerinnen: Dr. Cathrin Schnell, Sabine Handl, Rechnungsprüfung: Christine Trollmann, Heidi Hager,
Kontakt:

Website: www.noerdlinger-Frauenliste.de Facebook / Instagramm:
Motto: Frauen sehen‘s anders

 

 

2022

Dr. Bärbel Kofler MdB
Politikerin
Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung


Titel:
Gleiche Rechte, starke Frauen:
Warum eine feministische Entwicklungspolitik
die Gesellschaft voran bringt

Kurzabstrakt:
Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Bärbel Kofler thematisiert die wesentlichen Bereiche des sozialen, wirtschaftlichen und politischen Lebens, in denen Frauen und Mädchen sowohl in Deutschland als auch weltweit entweder unterrepräsentiert sind oder Diskriminierung erfahren. Sie betont insbesondere die Relevanz politischer Teilhabe von Frauen an politischen Prozessen, um beispielsweise eine geschlechtergerechtere Gesetzgebung und damit eine insgesamt gerechtere Gesellschaftsordnung zu erreichen. Eine große Rolle spielen hierbei auch gesellschaftliche Normen und patriarchale Machtstrukturen, die es abzuschaffen oder zum Positiven zu verändern gilt. Hier setzt die feministische Entwicklungspolitik der neuen Bundesregierung an, mit dem Ziel, einen Paradigmenwechsel herbeizuführen. Frauen und Mädchen sollen in allen
Entscheidungsprozessen mit am Tisch sitzen. Anhand konkreter Projektbeispiele zeigt Frau Kofler, welche Erfolge die politische Beteiligung von Frauen und Mädchen aufweisen kann.

 

 

2022

Dr. phil. habil. Maria Osietzki
Kulturwissenschaftlerin
ehemals Ruhr-Universität Bochum, Unternehmerin


Titel:

Digitale Souveränität - Eine besondere Chance für Kommunen

Kurzabstrakt:
Auf den Kommunen ruht die Verantwortung für eine lokale Daseinsvorsorge. Sie ist gegenwärtig entscheidend für die Realisierung eines „gutes Lebens“ und für eine zukunftsfähige Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen.
Die Visionen der „smart homes“ und „smart cities“ zielen auf eine allgegenwärtige Hypervernetzung. Sie wird von Verwertungsabsichten vor allem der großen Tech-Konzerne vorangetrieben. Deren Hunger nach Daten ist unersättlich, was sowohl der digitalen Souveränität wie auch einer demokratischen und partizipativen Daseinsvorsorge widerspricht. Offensichtlich wird dies kommunal an der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG).
Im Interesse der zivilbürgerlichen und kommunalen Souveränität im Umgang mit Daten möchte ich für eine regere Debatte über eine Digitalisierung via Open Source und Open Governance plädieren. Es geht darum, in der Digitalisierung die großen Chancen für eine demokratisch-dezentrale Selbstorganisation der Kommunen zu erkennen und sie technikkompetent in den Dienst emanzipatorischer (Frauen-)Politik zu stellen.

Literaturliste:
Donna Haraway: Unruhig bleiben. Die Verwandtschaft der Arten im Chthuluzän. 2018
Eva von Redecker: Revolution für das Leben. Philosophie der neuen Protestformen. 2020
Hannah Arendt: Freundschaft in finsteren Zeiten. 2018 Hannah Arendt: Die Freiheit, frei zu sein. 2018
Thomas Piketty: Ökonomie und Ungleichheit. Eine Einführung. Dt. Übersetzung 2016
Joseph Vogl: Kapital und Ressentiment. Eine kurze Theorie der Gegenwart. 2021
AbhijitV. Banerjee, Ester Duflo: Gute Ökonomie für harte Zeiten. Sechs Überlebensfragen und wi wir sie besser lösen können. 2020
Jean Ziegler: Was ist so schlimm am Kapitalismus. 2018
Naomi Klein: Die Entscheidung. Kapitalismus versus Klima. 2015
Adria Daub: Was das Valley denken nennt. 2020
Evgeny Morozov: To save everything click here. Technology, solutionism and the urge to fix Problems that don't exist. 2013
Gerd Gigerenzer: Klick. Wie wir in einer digitalen Welt die Kontrolle behalten und die richtigen Entscheidungen treffen. 2021
Andreas Reckwitz: Die Gesellschaft der Singularitäten. 2019
Michael J. Sandei: The tyranny of merit. What s Become of the Common Good? 2020
Michael Rosa: Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung. 2019

 

 

2022

Prof. Dr. Martina Wegner
Professorin für die Organisation von Zukunftsdiskursen im Studiengang Management Sozialer Innovationen,
Hochschule München


Titel:

Bürgerbeteiligung als Grundpfeiler der Demokratie

Kurzabstrakt:
Partizipationsprozesse werden als eine Lösung gesehen, um Bürgerinnen und Bürger für die Gestaltung des Lebens vor Ort zu gewinnen - und damit letztlich auch die Demokratie zu stärken. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist in vielen Fällen auch Bedingung in kommunalen Projekten, die durch öffentliche Mittel gefördert werden. Vor diesem Hintergrund gewinnt das Thema in den letzten Jahren an Bedeutung und stellt viele Kommunen und ihre Vertreterinnen und Vertreter vor zahlreiche Herausforderungen, um den daraus erwachsenden Ansprüchen gerecht zu werden. Es werden Beteiligungsebenen und -formen sowie Chancen und Risiken von Partizipation beleuchtet, um auf dieser Grundlage
gemeinsam die Bedeutung für die Kommunalpolitik zu diskutieren.

 

 

2020
Frauenlisten beginnen mit ihren monatlichen Treffen

Die Nördlinger und Donau-Rieser Frauenlisten starteten ihre monatlichen Treffen mit der Wahlnachlese und Informationen zum aktuellen Stand der Stadt- und Kreispolitik.
Die Vorsitzende der Nördlinger Liste, Birgit Ludwig, dankte allen Mitglieder für ihre engagierte Wahlwerbung, die sich auch im Wahlergebnis niederschlug. Auf die ausscheidende Stadträtin Sonja Kuban folgen nun ZWEI Rätinnen: Katharina Baumgärtner( geb. Traber) und Dr. Cathrin Schnell. Obwohl die Donau-Rieser Liste keine minder engagierte Wahlwerbung machte, konnte sie nur einen Kreistagssitz behalten. Die wiedergewählte Barbara Geppert (1. Vorsitzende der Donau-Rieser Frauenliste) bedankte sich ebenso für die erhaltene Unterstützung und versicherte, dass sie mit all ihrer Erfahrung und viel Engagement weiterhin die weibliche Sicht deutlich machen wird.
Der langjährigen Stadträtin Sonja Kuban zollten alle Anwesenden Dank und Anerkennung, die ihren Ausdruck in einem Blumenstrauß und einem Gutschein fanden. Sie wird als Kassiererin im Vorstand der Frauenlisten jederzeit ihre wertvollen Erfahrungen einbringen. Den beiden neuen Stadträtinnen wurde - spätabends nach ihrer Fraktionssitzung - nochmals zum Wahlsieg gratuliert und für ihr Engagement viel Sitzfleisch, Fantasie und Durchsetzungsvermögen gewünscht. Eine sehr herzliche Gratulation erfuhr die frisch verheiratete Katharina Baumgärtner durch ein Geschenk neben den nachträglichen Glückwünschen.

 

 

JAHRESRÜCKBLICK Januar bis Oktober 2021

Monatliche Treffen fanden entsprechend der Verordnungen während der Corona-Pandemie jeden 2. Dienstag im Sixenbräu-Stüble um 20 Uhr, ab August 2021 um 19 Uhr statt. Aktuelle Informationen aus dem Stadtrat Kreistag geben Dr. Cathrin Schnell und Katharina Baumgärtner, geb. Traber, und aus dem Kreistag Barbara Geppert. Diese Informationen sind in den jeweiligen Protokollen nachzulesen.

Aktuelles auf der Homepage, auch auf facebook und Instagram

Ohne unsere Beteiligung fand die Interkulturelle Woche 2021 statt

Noch geplante Veranstaltung:
              Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11.2021

Am Freitag, den 26.11.2021, um 19.30 Uhr laden wir zu einem Vortrag über Pornographie auf Smartphones Jugendlicher in der Stadtbibliothek ein. Referentin ist Frau Hageney von SOLWODI. Der genaue Titel des Vortrages wird noch benannt. Die Einladung dazu folgt.

 

 

Frauenlisten wieder am Start – mit Vortrag zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Nördlingen (pm). Zu den turnusgemäßen Jahreshauptversammlungen trafen sich die Donau-Rieser sowie die Nördlinger Frauenliste. Mit dabei waren auch die wiedergewählte Kreisrätin und erste Vorsitzende der Donau-Rieser Frauenliste Barbara Geppert, sowie die erste Vorsitzende der Nördlinger Frauenliste Birgit Ludwig und die beiden neugewählten Nördlinger Stadträtinnen Katharina Baumgärtner und Dr. Cathrin Schnell. Coronabedingt waren keine Veranstaltungen im vergangenen Jahr möglich und so fielen die Rechenschafts- und Kassenberichte sowie die Berichte aus den Gremien auch entsprechend kurz aus. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Neuwahl der Vorstandschaft der Nördlinger Frauenliste. Einstimmig bestätigt wurde Birgit Ludwig als 1. Vorsitzende und Silvia Gollmer als Schriftführerin, die nicht anwesend sein konnte. Das Amt der 2. Vorsitzenden übernimmt von Ex-Stadträtin Sonja Kuban Katharina Baumgärtner. Diese ist auch stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen/Frauenliste im Nördlinger Stadtrat. Sonja Kuban bekleidet ab jetzt das Amt der Kassiererin in der Nachfolge der lange Jahre aktiven Maria Leunissen. Als Beisitzerinnen wurden Dr. Cathrin Schnell und Sabine Handl gewählt. Zu Rechnungsprüferinnen wurden Christine Trollmann und Heidi Hager bestimmt. Als Delegierte für den Landesverband Frauenlisten Bayern e.V. fungieren Barbara Geppert und Sonja Kuban.

Nach der coronabedingten Zwangspause findet am 26. November zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen wieder eine öffentliche Veranstaltung statt. Unter dem Titel „Pornografie in Deutschland - Milliardengeschäft und eine große Gefahr insbesondere für Kinder und Jugendliche“ referiert unter 3G-Auflagen um 19:30 Uhr in der Nördlinger Stadtbibliothek Marietta Hageney von SOLWODI. Die Gesetzgebung in Deutschland verbietet zwar die Verbreitung von Pornografie an unter 18-jährige. Über Smartphones und Internet haben aber Kinder und Jugendliche problemlos jederzeit die Möglichkeit, Zugang zu bekommen. In Deutschland liegt das durchschnittliche Alter mit Pornografie-Erstkontakt bei ca. 12 Jahren unabhängig von Familiensituation und Schulform.

 

 

Kommunalwahl 2020: gemeinsame Nominierungsversammlung der Frauenlisten

Die Donau-Rieser, Nördlinger und Wemdinger Frauenlisten trafen sich zu ihrer gemeinsamen Nominierungsversammlung am Samstag, den 4. Januar 2020, im Gemeindehaus in Nördlingen - Holheim. Sie schicken als einzige Listen im Kreis Donau-Ries nur Frauen in den Wahlwettbewerb. Nach der Begrüßung der zahlreich erschienenen Mitglieder und Kandidatinnen verliefen die Nominierungen reibungslos - unter der bewährten Moderation der scheidenden Kreisrätin Regina Thum-Ziegler .Die nominierten Kandidatinnen der Wemdinger Frauenliste mit 2 Ersatzkandidatinnen wurden von den anwesenden Mitglieder einstimmig gewählt. Anschließend wurden die 60 Kandidatinnen der Donau-Rieser Liste benannt und die 3 Spitzenkandidatinnen einzeln vorgestellt und zu ihren Zielen befragt .

1. Barbara Geppert, Ederheim, Kreisrätin: 2. Carina
Roßkopf, Wemding, Stadträtin und Frauenbeauftragte; 3. Yvonne Hauber,Wemding. Auch diese Liste mit 5 Ersatzkandidatinnen wurde mehrheitlich gewählt. Last, but not least: die Nördlinger Frauenliste. Anstelle von Sonja Kuban wird Katharina Traber als Spitzenkandidatin in den Wahlkampf geschickt. Manuela Hofmann- Scherrers und Dr. Cathrin Schnell folgen auf den nächsten beiden Plätzen. Die restlichen 27 Kandidatinnen und die Ersatzkandidatin wurden von den anwesenden Mitgliedern einstimmig nominiert.

In einer gemeinsamen Wahlveranstaltung werden die politischen Inhalte der einzelnen Frauenlisten und ihre jeweiligen Schwerpunkte präsentiert. Die Kandidatinnen können so in Augenschein genommen werden, und man/frau kann zwanglos mit ihnen ins Gespräch kommen. Alle Spitzenkandidatinnen werden ausführlich ihr persönliches Statement verkünden. Die Rieser Frauenband "Schlamazl" wird den Abend musikalisch begleiten.

Termin und Ort: Freitag, den 31.01.2020, um 19.30 Uhr, Schrannensaal, Nördlingen

 

 

Frauenliste nominiert ihre Kandidatinnen

Die Liste aus dem Landkreis will im März mehr Sitze im Kreistag erringen. Ein genaues Programm steht noch nicht fest, die grundsätzlichen Themen aber schon

Die Donau-Rieser Frauenliste will auch im nächsten Kreistag eigene Akzente setzen. In welcher politischen Konstellation sie sich positionieren wird, ist noch offen. Derzeit bildet sie eine Fraktionsgemeinschaft mit der ÖDP und den Freien Wählern. Dies dürfte jedoch nach derzeitigem Stand künftig nicht mehr der Fall sein. Zwischen den Freien Wählern und der PWG bahnt sich nach derzeitigen Erkenntnissen eine gemeinsame Fraktion an. Auf die Frage, mit wem sich die Frauenliste in der kommenden Wahlperiode zusammentun werde, sei es noch zu früh, sagte die langjährige Frontfrau Regina Thum-Ziegler am Wochenende im Bürgerhaus des Nördlinger Stadtteils Holheim, wo bei einer Mitgliederversammlung die Kreistagskandidatinnen nominiert wurden. Thum-Ziegler selbst wird nicht mehr dabei sein. "18 Jahre im Kreistag sind genug. Jetzt sollen Jüngere ran", begründete die Wemdingerin ihren Rückzug. Sie wolle sich künftig anderen Aufgaben widmen und die Kommunalpolitik hintanstellen. Bis 2014 war die Psychologin und Familientherapeutin auch Mitglied im Stadtrat Wemding.

 

 

KOMMUNALWAHLEN 2020

Wahlvorschlag Nr. 09 Kennwort Nördlinger Frauenliste e.V. (Nördlinger Frauenliste e.V.)
Der Wahlvorschlag hat 2 Sitze erhalten.

Gewählte:
1 Traber, Katharina, Kauffrau im Gesundheitswesen 1333
2 Dr. Schnell, Cathrin, Fachärztin für Anästhesiologie 1198

Listennachfolger:

3 Kuban, Sonja, Kinderkrankenschwester 1096
4 Riehle, Gisela, Postbeamtin 792
5 Trollmann, Christine, Krankenschwester 755
6 Hofmann-Scherrers, Manuela, Volkskundlerin 744
7 Handl, Sabine, Yogalehrerin 698
8 Ludwig, Birgit, Buchhalterin 596
9 Gausmann, Yvonne, Speditionskauffrau 578
10 Gollmer, Silvia, Ärztin 456
11 Beutler, Hannah, Studentin 378
12 Rummel, Anita, Heilerziehungspflegerin 347
13 Keßler, Ute, Export-Sachbearbeiterin 345
14 Prüschenk, Ulrike, Geologin 336
15 Erhardt, Sarah, B.A., Kindheitspädagogin 333
16 Hager, Heidi, Ergotherapeutin 318

17 Mühlschlegel, Edeltraud, M.A., Gymnasiallehrerin a.D. 295
18 West, Christiane, Sozialwirtin 284
19 Hahn, Anja, Diätassistentin 283
20 Wagner, Carolin, Hausfrau 269
21 Meyer, Friedrun, Sozialpädagogin i.R. 249
22 Meischner, Veronika, Praxismanagerin 249
23 Ulrich, Ramona, Ergotherapeuthin 235
24 Justus, Sarah, Dipl.-Sozialpädagogin (FH) 221
25 Beutler, Ingrid, MTA 215
26 Jehl-Hampp, Veronika, Rentnerin 198
27 Leunissen, Maria, Dipl.-Hdl., Pensionärin 196
28 Pelger, Valentina, Restaurantleiterin 189
29 Schneider-Thoya, Elke, Dipl.-Sozialpädagogin (FH) 165
30 Heilemann, Ingeborg, Pensionärin 136

 
Die Sitzverteilung im Nördlinger Rathaus und im Kreistag finden Sie hier ...
 

 

 

Die Nördlinger Frauenliste ...

  • Wir sind eine Gruppe von Frauen, die sich kommunalpolitisch engagiert.

  • Unserer Ãœberzeugung nach müssen Sichtweisen, Lebenserfahrungen und Lebenswirklichkeiten von Frauen vermehrt in die politischen Entscheidungen einfließen.

  • Darum sind wir im Jahr 2008 erstmals zur Stadtratswahl angetreten und mit einer Stadträtin seitdem dort aktiv vertreten.

  • Wir wollen weiterhin vorantreiben, was gesetzlich verankert ist: die gleichberechtigte Vertretung und Mitwirkung von Frauen und Männern.

Wie wir arbeiten ...

  • Seit unserer Gründung treffen wir uns monatlich zum aktuellen Informationsaustausch.

  • Wir organisieren Vorträge und Veranstaltungen zu frauenpolitischen Themen.

  • Wir engagieren uns: im sozialen, politischen und kulturellen Leben unserer Stadt.

Wir setzen uns ein für ...

  • ganzjährige Kinderbetreuung (bis 14 Jahre)

  • familienfreundliche und variable Wohnformen

  • das Frauenhaus

  • die Unterstützung der Migrantinnen

  • mehr Mitsprache von Jugendlichen

  • das gKU als Kommunal-Unternehmen ohne Service GmbH

  • fußgänger- und fahrradfreundliches Verkehrskonzept

  • Neuregelung des Kurzzeitparkens in der Innenstadt; weiterhin kostenloses Parken vor den Stadttoren

  • dezentrale Energieversorgung der Wohngebiete

Lesen Sie hier mehr!


Allgemeine Ziele:

1. mehr Frauen in die Politik

2. Gleichstellung

3. Frauenbeauftragte

Familie:

4. Existenzsichernde Arbeitsplätze

5. Familienfreundlichkeit

6. Präventive Hilfen für Familien

7. bezahlbarer Wohnraum

Kinder und Jugend:

 8. wohnortnahe Kindergärten und Schulen

 9. Bedarfsgerechte Betreuungsangebot für Kinder

10. Ganztagsschulen

11. Schulsozialarbeit

12. Förderprogramm für benachteiligte Schulkinder

13. Kommunale Jugendpflegerin

Allgemein Soziales:

14. Familienpass

15. Familientreff / Bürgertreff

16. Vernetzung sozialer Dienste

17. Integration von Behinderten

18. Integration von Migrantinnen

19. Gewaltprävention

Senioren...

20. Seniorenbedarfsplan

21. Seniorengerechtes Umfeld

22. Seniorengerechte Wohnungen

23. Bedarfsgerechte Betreuung für Senioren

Neue Modelle:

24. Mehrgenerationenhaus

25. Gesundheitsförderung

26. Sicherung der ärztlichen Versorgung

Verkehr, Energie, Umwelt:

27. Durchdachtes Verkehrskonzept

28. Nahverkehrsausbau

29. sozialverträgliche Stadtplanung

30. Marktplatzgestaltung

31. Dezentrale Energiekonzepte

 
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